6.000 Fluchtwillige müssen Hotels auf Gran Canaria bis Jahresende verlassen

6.000 Fluchtwillige müssen Hotels auf Gran Canaria bis Jahresende verlassen

27.11.20; Gran Canaria – – Die aktuelle Migrationskrise scheint die Erholung der Tourismusbranche auf den Kanarischen Inseln zu verlangsamen.

In 16 Komplexen, in den Gemeinden Mogán und San Bartolomé de Tirajana, werden Migranten, darunter auch ca. 500 unbegleitete Minderjährige, sowie 90 positiv auf Covid-19 getestete Personen untergebracht. Dies war jedoch nur vorübergehend, als humanitäre Notfalllösung für drei Monate gedacht.

Der Tourismusverband sowie die Gemeinden Mogán und San Bartolomé de Tirajana haben dem Staat ein Ultimatum bis zum 31.Dezember 2020 gestellt:

Täglich werden für die Unterbringung der Migranten in den Hotels, um die 300.000€ ausgegeben. Vom Staat wird gefordert, die rund 6.000 in 16 Hotels einquartierten Migranten noch vor dem 31. Dezember in andere Unterkünfte zu verlegen. Die täglich anfallenden Kosten sollen für die angekündigten Notunterkünfte verwendet werden.

Dies wurde heute bekannt gegeben, nachdem die Bürgermeisterin von Mogán, Onalia Bueno, der Tourismusrat von San Bartolomé de Tirajana, Alejandro Marichal, der Präsident des kanarischen Unternehmerverbandes Agustín Manrique de Lara, sowie der Generaldirektor von beCordial Hotels & Resorts Nicolás Villalobos eine Pressekonferenz abhielten.

Bildquelle:  www.elpais.com

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