Illegale Einwanderer werden mit bezahlten Flügen von den Kanarischen Inseln weggebracht

Illegale Einwanderer werden mit bezahlten Flügen von den Kanarischen Inseln weggebracht

23.11.20; Gran Canaria – – In den letzten Wochen sind Tausende von Einwanderern auf Gran Canaria eingetroffen und Sanchez bringt sie jetzt, in Erwartung eines Besuchs von Ministern seiner Regierung, von der Insel.

Flughafen Gran Canaria. Dutzende von Passagieren warten darauf, den Flug UX9165 nach Madrid zu besteigen. Unter den Passagieren befindet sich eine große Gruppe von Immigranten aus Subsahara-Staaten. Sie alle tragen Ausweispapiere und das Ticket für den Flug auf die Halbinsel bei sich. Für viele von Ihnen ist es die erste Reise mit dem Flugzeug.

Diese Gruppe von etwa zwanzig Personen war einige Tage zuvor an der Küste von Gran Canaria eingetroffen. Ihre Reise hatte bereits viel früher begonnen. Im Fall von Dakarai, vor drei Monaten in Mali. Er wanderte an die Küsten der Westsahara, bis es ihm gelang, an Bord eines Kanus, ohne festes Ziel, nach Spanien zu reisen.

Sie kamen einige Kilometer von Las Palmas entfernt an. Mit einem Schriftstück, das ihm Anweisungen gab, wie er sich verhalten solle, kam er zu den Sozialdiensten. Nach seiner Identifizierung hatte er mehr Glück, als andere und zog nicht weiter, um eines der tausenden Hotel- oder Feldbetten zu besetzen, die für die Einwanderungskrise bestimmt waren. Dakarai hat es zusammen mit anderen Kollegen geschafft, auf die Halbinsel zu reisen.

Den europäischen Kontinent zu erreichen, ist der Wunsch aller Einwanderer, die ihr Leben auf See riskieren. Die Kanarischen Inseln sind nur ein Sprungbrett. Diejenigen, die in der Hitze des Gefechts nicht wieder zurück geschickt werden und wie diese Gruppe Glück haben, schaffen es, auf die Halbinsel zu reisen, um von dort aus in andere europäische Länder oder spanische Städte zu gehen.

Nur Stunden nach den Videos von Hunderten von illegalen Einwanderern, die den genannten Hafen verließen, um vor dem Sitz der Regierungsdelegation zu übernachten, gab das Innenministerium den Befehl, die Bereitschaftspolizei der Kanarischen Inseln nach Gran Canaria zu entsenden und diese auch mit weiteren Einheiten von der Halbinsel aus zu verstärken.

Die ersten Befehle trafen am Dienstag um zehn Uhr nachts bei den kanarischen Einheiten ein. Es gibt vier IPU-Einheiten auf den Inseln, von denen jede über 50 Beamte verfügen sollte. Sie sind unter dem Rufzeichen „Dragón“ bekannt, und es gibt dauerhaft zwei Gruppen auf Gran Canaria und zwei auf Teneriffa.

Ab diesem Mittwoch um sechs Uhr morgens sind alle auf Gran Canaria, um zu versuchen, die fast 300 illegalen Einwanderer unter Kontrolle zu halten, die sich seit den letzten Stunden auf der Insel aufhalten. Aufgrund der Lawine von Kanus, die in Arguineguín ankommt, geht das Innenministerium davon aus, dass sich die Situation wiederholen werde. Aus diesem Grund haben sie auf weitere Gruppen der UIP der Halbinsel zurückgegriffen, konkret auf Einheiten mit dem Code „Reno“ mit ständigem Sitz in Valladolid und „Raya“ mit Sitz in La Coruña.

Symbolbild

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