EU zahlt 43 Millionen Euro für Unterbringung der illegalen Migranten

EU zahlt 43 Millionen Euro für Unterbringung der illegalen Migranten

29.12.20; Kanarische Inseln/Brüssel – – Durch die große Zahl von ständig neu ankommenden, illegalen Migranten, werden die Kanarischen Inseln mit dessen Unterbringung und Versorgung, vor große Herausforderungen gestellt.

Die EU-Kommission hat nun finanzielle Unterstützung angekündigt, um neue Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen und die Versorgungsbedingungen zu verbessern. Dazu gehören die Gesundheitsfürsorge, die Versorgung mit Lebensmitteln und Hygiene. Spanien soll, als Teil einen Projekts, mit zusätzlichen 43,2 Millionen Euro unterstützt werden. Das im Juli 2019 entstandene Projekt verfolgt das Ziel, die Handlungsfähigkeit der spanischen Behörden bei der Bewältigung der Migration an der Südküste des Landes, auf den Kanarischen Inseln und in Ceuta und Melilla zu stärken. Im laufe diesen Jahren sind etwa 20.000 Menschen über die sehr gefährliche Migrationsroute auf die Kanarischen Inseln gekommen. Die EU trägt im Rahmen des Projekts insgesamt 49,6 Millionen Euro bei. Durch die zusätzliche Unterstützung sollen 7.000 Migranten vorübergehend aufgenommen werden können und 8.200 eine Erstversorgung erhalten. Auf Gran Canaria, in der alten Kaserne des Regiments Canarias 50, in Barranco Seco, in einer Industriehalle in La Isleta und in der früheren Grundschule León, sollen Einrichtungen für die vorübergehende Unterbringung von Migranten errichtet werden. Auf Teneriffa in La Laguna, in den ehemaligen militärischen Anlagen von Las Raíces und Las Canteras sowie auf Fuerteventura in der alten Kaserne in El Matorral.

Die EU-Innenkommissarin, Ylva Johansson erklärte, dass sie sich nach ihrem Besuch auf den Kanarischen Inseln, der Herausforderungen, denen sich die Kanaren gegenübersehen, bewusst ist.

Bildquelle: www.elconfidencial.com

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