Wirtschaftskrise auf den Kanaren bis 2025 erwartet

Wirtschaftskrise auf den Kanaren bis 2025 erwartet

18.11.20; Teneriffa: Im Magazin „Hacienda Canaria” schrieb José L. Rivero, Professor für angewandte Wirtschaftswissenschaften an der Universität von La Laguna, dass die Krise zu groß sei, um in wenigen Monaten zum Normalzustand zurückkehren zu können – selbst mit Impfstoff. Mindestens noch vier Jahre solle die Wirtschaft der kanarischen Inseln mit den Folgen der Coronakrise zu kämpfen haben.

Rivero erklärt, dass Krisen dieser Art einen Einfluss auf permanente Faktoren der Wirtschaft hätten, da diese die Auswirkungen internalisiere, selbst wenn der Auslöser verschwinde. Aus diesem Grund spüre man die Auswirkungen vier bis fünf Jahre lang.

Da getroffene wirtschaftliche Entscheidungen einige Zeit brauchen, bis sie sich auf die reale Wirtschaft auswirken, sind Auswirkungen noch nicht sofort sichtbar. Der Übergang kann 12 bis 18 Monate dauern.

Laut dem Professor sollen gerade junge Leute von den Langzeitfolgen betroffen sein, da viele der jüngeren Entrepreneure die Firmengründung aufgrund von zu viel Unsicherheit der aktuellen wirtschaftlichen Lage aufgeben. So geschah es bereits zur Wirtschaftskrise in 2008.

Vor Allem sollte laut Rivero der Tourismus-Sektor nicht aufgegeben werden, da die Kanarischen Inseln die besten Voraussetzungen durch die unerschöpflichen und kostenfreien Ressourcen zur Verfügung hätte. Dazu gehören die Sonne, der Strand und die Natur.

Da der Tourismus der Hauptwirtschaftszweig der Kanarischen Inseln ist, müssten diese sich bei seinem Wegfall einen neuen Wirtschaftszweig suchen, der sie aufrecht erhält.

Rivero ist der Meinung, dass man nicht davon ausgefehen könne, dass die Krise einfach verschwinde, sobald es einen Impfstoff gäbe.

Bildquelle: https://www.eleconomista.es/

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