{"id":10149,"date":"2018-07-05T12:57:22","date_gmt":"2018-07-05T11:57:22","guid":{"rendered":"https:\/\/canaryo.net\/portal\/?p=10149"},"modified":"2018-07-05T12:57:22","modified_gmt":"2018-07-05T11:57:22","slug":"siam-park-gran-canaria-staatsanwaltschaft-ermittelt-jetzt-gegen-rathaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/canaryo.net\/portal\/siam-park-gran-canaria-staatsanwaltschaft-ermittelt-jetzt-gegen-rathaus\/","title":{"rendered":"Siam Park Gran Canaria &#8211; Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt gegen Rathaus"},"content":{"rendered":"<p>Gran Canaria; 05.07.2018 &#8211; &#8211; Die Schlammschlacht um den Siam Park Gran Canaria geht weiter! Neben den beiden Gegner, die Kiessling-Gruppe als Bauherr und dem B\u00fcrgermeister von San Bartolome der Tirajana, gesellt sich nun ein weiterer Akteur in das Tauziehen um den weltgr\u00f6\u00dften Wasserpark: die Staatsanwaltschaft.<br \/>\nAm Montag gab der B\u00fcrgermeister, Aurelio Perez, eine Pressekonferenz zu dem Thema (wir berichteten). Daraufhin gab es von der Kiessling-Gruppe auch promt eine Antwort. Kurz zusammengefasst: Das Rathaus benutzt Kleinigkeiten um die Vergabe der Baulizenz abzulehnen oder hinauszuz\u00f6gern. So soll ein Werbeschild an der GC-1, gem\u00e4\u00df einer neuen st\u00e4dtischen Richtlinie vom 20.06.2018 verschwinden, welches aber zuvor mit Genehmigung des Rathauses aus dem Jahr 2014 aufgestellt wurde. Der Plan f\u00fcr die Bushaltestelle, die vor dem Siam-Park entstehen soll, lehnt die Stadt ab. Es war geplant einen Shuttle-Bus-Verkehr ins Poema del Mar und nach Teneriffa einzurichten. Daf\u00fcr baut die Stadt einen Kreisverkehr an der GC-500, der in der Form nicht mit denen Pl\u00e4nen der Kiessling-Gruppe abgestimmt war. Aus Sicht des Bauherren werden neuerdings Dinge abgelehnt, die eigentlich nicht abgelehnt werden k\u00f6nnen. Mittlerweile hat die Familie Kiessling 13 Millionen Euro f\u00fcr das Projekt &#8220;Siam Park Gran Canaria&#8221; in Maspalomas ausgegeben. Alleine f\u00fcr den Landkauf wurde an die Gemeinde 390.000,- Euro Steuern bezahlt. Die Kanalisationsarbeiten wurden zum Teil mit einer H\u00f6he von 2,2 Millionen Euro durch die Kiessling-Gruppe bezahlt. Dann wurde am 7. Dezember 2017 ein Gesetz erlassen, welches den Bauherren dazu zwingt, noch mal 1 Million Euro Sondersteuer an die Stadt zu zahlen. Dazu w\u00e4re die Kiessling-Gruppe auch bereit, wenn die letzte fehlende Baugenehmigung erteilt worden ist. Dieser Betrag ist bereits durch eine Bankb\u00fcrgschaft abesichert worden. Doch die Stadt, bzw. der B\u00fcrgermeister, findet immer neue Kleinigkeiten um die Genehmigung zu verweigern.<br \/>\nDiese ganze Vorgehensweise der Stadt, hinterl\u00e4sst eine faden Beigeschmack. Nur wer zahlt, bekommt auch was. Der Fantasie sind keine Grenze gesetzt, wenn man sich vorstellt, was hinter den Kulissen passiert ist, damit der B\u00fcrgermeister und einige Amtstr\u00e4ger so handeln, wie sie gerade handeln.<br \/>\nDoch nun hat sich die Staatsanwaltschaft Las Palmas eingeschaltet! Und das auf Seiten von der Kiessling-Gruppe. Es wird gepr\u00fcft was mit den \u00f6ffentlichen Geldern passiert ist, die die Stadt durch Geb\u00fchren f\u00fcr den Bau des Wasserparks eingenommen hat. Insgesamt geht es um 4,8 Millionen Euro. Geld das von der Kiessling-Gruppe an die Stadt gezahlt wurde, nur um praktisch nichts daf\u00fcr zu bekommen. Die Umweltgruppe Turcon hat bei der Staatsanwaltschaft f\u00fcr Umwelt- und Stadtentwicklung Anzeige gegen die Gemeinde San Bartolome der Tirajana, vertreten durch den B\u00fcrgermeister Aurelio Perez, erstattet, wegen Verdachts auf Bestechung, Veruntreuung und Verschleppung von Linzenzvergaben. Auch das Cabildo de Canarias, die Regierung der Kanaren, hat sich \u00fcber das Verhalten der Gemeindeverwaltung in Maspalomas \u00f6ffentlich beschwert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gran Canaria; 05.07.2018 &#8211; &#8211; Die Schlammschlacht um den Siam Park Gran Canaria geht weiter! Neben den beiden Gegner, die Kiessling-Gruppe als Bauherr und dem B\u00fcrgermeister von San Bartolome der Tirajana, gesellt sich nun ein weiterer Akteur in das Tauziehen um den weltgr\u00f6\u00dften Wasserpark: die Staatsanwaltschaft. 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