{"id":16215,"date":"2019-04-08T12:12:42","date_gmt":"2019-04-08T12:12:42","guid":{"rendered":"https:\/\/canaryo.net\/portal\/?p=16215"},"modified":"2019-04-08T13:36:27","modified_gmt":"2019-04-08T13:36:27","slug":"kleinflugzeug-mit-400-kg-kokain-auf-fuerteventura-gelandet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/canaryo.net\/portal\/kleinflugzeug-mit-400-kg-kokain-auf-fuerteventura-gelandet\/","title":{"rendered":"UPDATE: Privatflugzeug mit 388 kg Kokain auf Fuerteventura gelandet"},"content":{"rendered":"<p>Fuerteventura; 28.03.2019 &#8211; &#8211; Am Mittwoch landete auf dem Flughafen von Fuerteventura ein privates Kleinflugzeug. Als die Guardia Civil die Unterlagen vom Piloten der Maschine routinem\u00e4\u00dfig pr\u00fcfen wollte, war kein Mensch mehr im oder am Flugzeug. Der Kontakt zur Crew war nach der Landung von Seiten der Piloten abgebrochen worden. Stattdessen fanden die Beamten im Flugzeug 388 kg Kokain. Die Ermittlungen wurden zur Geheimsache erkl\u00e4rt. Jetzt m\u00fcssen die Beh\u00f6rden herausfinden wer der Eigent\u00fcmer, Absender und m\u00f6glicher Empf\u00e4nger der weissen Fracht ist, bzw. sein sollte.<\/p>\n<hr \/>\n<p>UPDATE: 29.03.2019 &#8211; &#8211; Die Menge des gefundenen Kokains wurde von den Ermittlern auf 388 kg (vorher waren 400kg genannt worden) korrigiert. Das Flugzeug vom Typ PC-12\/45 flog bereits mehrfach von und zu den Kanaren. Dies ergaben Internetrecherchen auf Portale von sogenannter &#8220;Planespotter&#8221;, welche als Hobby Flugzeuge in der N\u00e4he von Flugh\u00e4fen fotografieren. Auf der Maschine mit der Kennung EC-JXM befindet sich ein Logo einer Firma aus Toledo, welche auf dem Flugplatz Casarrubios del Monte ihren Sitz hat.<\/p>\n<hr \/>\n<p>UPDATE: 30.03.2019 &#8211; &#8211; Die Beh\u00f6rden gaben weitere Einzelheiten bekannt: So wurden die beiden Piloten nach der Landung von der Guardia Civil kontrolliert. Eine Kontrolle der Maschine selbst sollte erst am Folgetag stattfinden. Die Piloten hatten Zimmer in einem Hotel in Caleda de Fuste gebucht und durften dort einchecken da zu dem Zeitpunkt kein Grund f\u00fcr eine Festnahme vorlag. Als am Folgetag das im Flugzeug versteckte Kokain entdeckt wurde, waren die beiden M\u00e4nner bereits aus dem Hotel verschwunden. Sie sollen sich mit falschen Identit\u00e4ten ein Boot gemietet haben mit dem sie nach Lanzarote gefahren sind. Auf den Passagierlisten der F\u00e4hren und Flugh\u00e4fen tauchten ihre Namen nicht auf, womit davon auszugehen ist dass sich die Piloten auf Fuerteventura oder Lanzarote verstecken oder mit einem privaten Boot sich nach Afrika oder europ\u00e4isches Festland absetzen wollen.<br \/>\nDie Flugroute der Maschine, welche eine Reichweite von 3400km hat, f\u00fchrte von Brasilien, mit Tankstopp in einem westafrikanischem Land, nach Fuerteventura. Von dort sollte die Maschine weiter Richtung Europa fliegen. Auf Fuerteventura war nur ein Tankstopp mit \u00dcbernachtung vorgesehen. Das an Bord befindliche Kokain war offenbar nicht f\u00fcr den kanarischen Markt gedacht.<\/p>\n<hr \/>\n<p>UPDATE: 08.04.2019 &#8211; &#8211; Eine Person, die als Passagier in dem Kokain-Flugzeug gesessen haben soll, wurde auf Lanzarote verhaftet. Die Ermittler gehen davon aus dass die beiden fl\u00fcchtigen Piloten sich immernoch auf Lanzarote befinden. Nach ihnen wird weiterhin gefahndet.<\/p>\n<p>Bildquelle: RTVC<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fuerteventura; 28.03.2019 &#8211; &#8211; Am Mittwoch landete auf dem Flughafen von Fuerteventura ein privates Kleinflugzeug. Als die Guardia Civil die Unterlagen vom Piloten der Maschine routinem\u00e4\u00dfig pr\u00fcfen wollte, war kein Mensch mehr im oder am Flugzeug. Der Kontakt zur Crew war nach der Landung von Seiten der Piloten abgebrochen worden. 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