{"id":7098,"date":"2018-03-08T15:54:07","date_gmt":"2018-03-08T14:54:07","guid":{"rendered":"http:\/\/canaryo.net\/portal\/?p=7098"},"modified":"2018-03-08T15:54:07","modified_gmt":"2018-03-08T14:54:07","slug":"bergung-der-versunkenen-schiffe-in-gran-tarajal-dauert-mindestens-70-tage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/canaryo.net\/portal\/bergung-der-versunkenen-schiffe-in-gran-tarajal-dauert-mindestens-70-tage\/","title":{"rendered":"Bergung der versunkenen Schiffe in Gran Tarajal dauert mindestens 70 Tage"},"content":{"rendered":"<p>Fuerteventura; 08.03.2018 &#8211; &#8211; Die Bergung der 8 Schiffe die beim letzten Sturm im Hafen von Gran Tarajal gesunken sind, wird voraussichtlich 70 Tage dauern. Die Hafenbeh\u00f6rde hat drei Firmen eingeladen um Angebote f\u00fcr die Bergungsarbeiten abzugeben. Dies beinhaltet die Bergung von Schiffen und Ladung sowie die S\u00e4uberung des Hafens \u00d6l und Kraftstoffen. Alleine 20 Tage werden f\u00fcr das Abpumpen von Treibstoffe eingeplant. Wer den Zuschlag f\u00fcr die Bergung erh\u00e4lt, soll morgen am 09.03. entschieden werden. Mindestens 4 der versunkenen Schiffe und Baumaschinen enthalten noch Treibstoffen und Schmierstoffe. 50.000 Liter wurden aus den nicht versunkenen Schiff abgepumpt, das durch die Wracks eingekeilt ist. 40.000 Liter wurden bereits von der Wasseroberfl\u00e4che entfernt. Die spanische Marine hilft bei der S\u00e4uberung und Eind\u00e4mmung der Umweltverschmutzung um eine \u00f6kologische Katastrophe zu verhindern. Eines der versunkenen Schiffe verliert weiterhin Treibstoff der mittels einer Glocke \u00fcber dem Leck aufgefangen wird. Dies sollen pro Tag rund 200l Diesel sein und ist weniger als bef\u00fcrchtet wurde. Bereits am 05.03.2018 hat die Hafenbeh\u00f6rde klar gestellt dass die Eigent\u00fcmer der Schiffe f\u00fcr alle Sch\u00e4den aufkommen m\u00fcssen. In der Regel sind die Schiffseigent\u00fcmer gegen solche Sch\u00e4den versichert. Durch das Ausma\u00df des Ungl\u00fccks ist der Eigner jedoch mit der Situation \u00fcberfordert und kann die Bergung nicht alleine bewerkstelligen. Daher hat die Hafenbeh\u00f6rde die Regie \u00fcber die Bergungsarbeiten \u00fcbernommen, was jedoch auch wieder dem Eigent\u00fcmer in Rechnung gestellt werden wird. Bereits vor eintreffen des Sturmes, welche die Schiffe (Arbeitsk\u00e4hne, Schuten, Schlepper und Schwimmkran) zum sinken brachte, hatte der Schiffsagent im Auftrag der Reederei beantragt, die Schiffe in eine gesch\u00fctztere Bucht im S\u00fcden der Insel zu verbringen. Dies wurde jedoch von der Hafenbeh\u00f6rde abgelehnt, da ein Hafen als sicherer gilt als eine Bucht am offenen Ozean. W\u00e4ren die Schiffe dort versunken w\u00e4re das Ausma\u00df der Ungl\u00fccks durch austretenden Kraftstoff noch viel gr\u00f6\u00dfer gewesen. Abgesehen davon ist vorgeschrieben das pro Schiff ein Matrose auf jedem Schiff verbleiben muss. Der Eigner hat aber nur 2 Personen auf der Insel in Bereitschaft gehabt.<\/p>\n<div class=\"g g-8\"><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bildquelle:\u00a0twitter.com\/territoriocan<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fuerteventura; 08.03.2018 &#8211; &#8211; Die Bergung der 8 Schiffe die beim letzten Sturm im Hafen von Gran Tarajal gesunken sind, wird voraussichtlich 70 Tage dauern. Die Hafenbeh\u00f6rde hat drei Firmen eingeladen um Angebote f\u00fcr die Bergungsarbeiten abzugeben. Dies beinhaltet die Bergung von Schiffen und Ladung sowie die S\u00e4uberung des Hafens \u00d6l und Kraftstoffen. 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