{"id":7247,"date":"2018-03-11T13:11:18","date_gmt":"2018-03-11T12:11:18","guid":{"rendered":"http:\/\/canaryo.net\/portal\/?p=7247"},"modified":"2018-03-11T13:11:18","modified_gmt":"2018-03-11T12:11:18","slug":"immer-mehr-illegale-hausbesetzer-auf-teneriffa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/canaryo.net\/portal\/immer-mehr-illegale-hausbesetzer-auf-teneriffa\/","title":{"rendered":"Immer mehr illegale Hausbesetzer auf Teneriffa"},"content":{"rendered":"<p>Teneriffa; 11.03.2018 &#8211; &#8211; Die zunehmende Pr\u00e4senz von Hausbesetzern in der Region hat die Immobilienunternehmen im S\u00fcden Teneriffas in Alarm versetzt. Der neu gegr\u00fcndete Verband, der 32 Unternehmen in diesem Sektor einbezieht, prangert die Existenz von organisierten Gruppen an, die sich auf die Besetzung leer stehender H\u00e4user und Apartments spezialisiert haben und die Abwesenheit ihrer Eigent\u00fcmer oder Mieter ausnutzen.<\/p>\n<p>Die &#8220;Tenerife South Real Estate Association&#8221;, die 150 Mitarbeiter hat und mehr als 5.000 Kunden pro Jahr betreut, fordert eine st\u00e4rkere Reaktion der Beh\u00f6rden auf ein Problem, das, wie er sagt, das Image von Teneriffa als Urlaubsziel ernsthaft sch\u00e4digt und die touristische Zukunft gef\u00e4hrdet. Die Immobilienb\u00fcros haben eine Zunahme der illegalen Bewohnung erfahren, und sie behaupten, dass im letzten Jahr die Ankunft von Hausbesetzern vom Festland und anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern zugenommen hat.<\/p>\n<p>&#8220;In San Isidro gibt es eine italienische Dame, die die Wohnungen besetzten Wohnungen auskundschaftet, kontrolliert und den Bezug mit illegalen Bewohnern organisiert. Es sind sowohl Objekte, die von den Banken zwangsger\u00e4umt wurden, als auch welche die private Eigent\u00fcmer haben. Sie tauscht das Schloss und &#8220;verkauft&#8221; sie an Hausbesetzer ab 300,- Euro. Wenn man eine Beschwerde eingereicht wird, ist der R\u00e4umungsprozess sehr langsam. Es kann Monate dauern und zu dem Zeitpunkt, an dem die Polizei dann eingreift, gibt es schon wieder andere illegale Mieter, und das Verfahren muss erneut von vorne beginnen&#8221;, erkl\u00e4rt der Vizepr\u00e4sident der Vereinigung, die sich f\u00fcr &#8220;Schutz der Rechtsstaatlichkeit &#8220;einsetzt, um diesen organisierten Gruppen ein Ende zu setzen.<\/p>\n<p>Die Besetzer sind teilweise sogar in kommunale Register (Einwohnermeldeamt) an den Anschriften gemeldet, in denen sie illegal wohne. \u201eWie ist es m\u00f6glich, dass jemand in einer Gemeinde ohne Mietvertrag oder Kaufvertrag gemeldet sein kann?\u201c, fragt die TSREA und fordert auch die Regierung der Kanarischen Inseln auf \u201eetwas zu tun\u201c um diesem Ph\u00e4nomen zu begegnen.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident des Teneriffa S\u00fcd Real Estate Association, Ruben Dario Rodriguez, argumentiert, dass, wenn das Hausbesetzer-Ph\u00e4nomen die Situation der Unsicherheit versch\u00e4rft, die Mietpreise in den Gegenden sinken werden. Die Hausbesetzer sind Ausl\u00e4nder aus S\u00fcd- und Osteuropa und leben nur in den Wintermonaten auf Teneriffa und den anderen Monaten in ihrer Heimat. Dort sei die Praxis der illegalen Bewohnung gang und g\u00e4be. Es ist zu bef\u00fcrchten das sich das Problem auf Teneriffa bald nicht nur auf San Isidro, Las Chafiras und Callao Salvaje begrenzen wird, sondern es zunehmen wird, wenn die Beh\u00f6rden nichts dagegen unternehmen.<\/p>\n<p>\u201eEiner unserer Mitarbeiter, der f\u00fcr vier Tage nach Belgien ging und dann wieder nach Llano del Camello in San Miguel de Abona zur\u00fcckkehrte, stand vor seiner Haust\u00fcr dessen Schloss ausgetauscht worden war. Er konnte sein Haus nicht mehr durch die T\u00fcr betreten und kletterte durch ein offenes Fenster. Er fand heraus, dass jemand im Innern gewesen war und dann erschien eine Dame mit einem Baby, die dort vorgab zu wohnen. Er fragte, wer sie in sein Haus gelassen hatte, und sie erz\u00e4hlte ihm, dass ein Mann ihr f\u00fcr 300,- Euro das Haus zum wohnen \u00fcberlassen habe&#8221;, sagte der Pr\u00e4sident des TSREA.<\/p>\n<p>Es wird darauf hingewiesen dass die meisten Hausbesetzer keiner Menschen sind die ihr zu Hause verloren haben oder obdachlos sind. Sondern es sind Menschen die eine tempor\u00e4re Wohnung suchen um vor Ort illegalen Aktivit\u00e4ten wie Drogenhandel, Diebst\u00e4hle oder Raub zu begehen. Diese Art von Verbrechen hat sich in den letzten 10 Jahren verzehnfacht. Familien und Menschen die obdachlos geworden sind, werden durch die Sozialdienste der Gemeinden aufgefangen und unterst\u00fczt. Kriminelle jedoch nicht.<\/p>\n<p>Ein weiteres gro\u00dfes Problem ist der Betrug mit Fernvermietung von Immobilien die es gar nicht gibt oder die dem Inserenten gar nicht geh\u00f6ren.<br \/>\nDie Betr\u00fcger stellen im Internet Vermietungsanzeigen von fremden H\u00e4usern oder Wohnungen rein und kassieren von Interessenten die Anzahlungen. Wenn die Interessenten dann vor Ort sind und das bereits angezahlte Objekt beziehen wollen, kommt niemand oder es ist bereits ein verwunderter Bewohner vor Ort, der dort rechtm\u00e4\u00dfig wohnt.<\/p>\n<p>Bildquelle:\u00a0modernsurvivalblog com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Teneriffa; 11.03.2018 &#8211; &#8211; Die zunehmende Pr\u00e4senz von Hausbesetzern in der Region hat die Immobilienunternehmen im S\u00fcden Teneriffas in Alarm versetzt. 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