Löhne auf den Kanaren sinken weiter – nur 81,1% vom Festlandgehalt

Löhne auf den Kanaren sinken weiter – nur 81,1% vom Festlandgehalt

Kanaren; 05.04.2018 – – Das nationale Statistikinstitut aus Madrid hat neue Zahlen für die Kanarischen Inseln vorgelegt. Demnach verarmt die Bevölkerung immer weiter, trotz Rekordergebnisse im Tourismus und der damit verbundenen Wirtschaft. Ein Arbeitnehmer auf den Kanaren verdient im Durchschnitt nur 81,1% von dem was ein Spanier auf dem Festland als Lohn bekommt. Zeitgleich zählen die Kanaren aber zu den spanischen Gebieten mit den höchsten Lebenshaltungskosten. Im Vergleich zwischen 2000 und 2017 verdient ein Angestellter ca. 4.000,- Euro weniger als ein Kollege auf dem Festland. Die Löhne sind auf dem Archipel um fast 1.000,- Euro gesunken, aber auf dem Festland um durchschnittlich 3.000,- Euro gestiegen. Das Brutto-Durchschnittsgehalt auf den Kanaren liegt bei 19.862 Euro/Jahr, im Jahr 2000 waren es aber noch 20.703,- Euro (Brutto). Während im Jahr 2000 die Löhne auf den Kanaren fast gleich mit denen auf dem Festland (21.401,- Euro) waren, beträgt der aktuelle Festland-Lohn durchschnittlich 24.479,- Euro brutto.
Paradox daran ist, dass die Kanaren die drittstärkste Wirtschaftsregion Spaniens sind. Nur Katalonien und Balearen sind noch stärker.

Bildquelle: Self Bank Espana

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