Maspalomas beginnt 32 Projekte zum Ausbau der Stadt mit EU-Geld

Maspalomas beginnt 32 Projekte zum Ausbau der Stadt mit EU-Geld

Gran Canaria; 08.05.2018 – – San Bartolomé de Tirajana wird bis Dezember 2023 32 Projekte mit sozialem, technologischem und ökologischem Inhalt fördern.
Nur die kanarischen Strategiepläne von Maspalomas, Ingenio und La Laguna wurden unter den 149 Projekten, von 11 spanischen Autonomen Gemeinschaften, genehmigt und mit 10 Millionen Euro EU-Gelder gefördert. Mit diesem Zuschuss, der am vergangenen Freitag, dem 4. Mai, vom Staatssekretariat für Haushalt und Ausgaben genehmigt wurde, wird die Stadt 32 Projekte für soziale, technologische und umweltbezogene Inhalte in der Küsten- und Tourismusbevölkerung der Gemeinde ausbauen. Die Konkretisierung und Durchführung dieser Projekte wird zwischen Juli 2018 und Dezember 2023 mit einem Gesamtaufwand von fast 11,8 Millionen Euro (11.764.705,88,- Euro) durchgeführt, so dass der Stadtrat den Restbetrag zu dem Projekt beisteuern wird Der Vorschlag „DUSI SBT-2020“ konzentriert sich auf vier große thematische Ziele, die den Anforderungen der so genannten „Europäischen Strategie 2020“ entsprechen, die darauf abzielt, die Lösung städtischer Probleme wirksam und kollaborativ anzugehen und auf intelligente, nachhaltige Entwicklung zu setzen. In diesem Sinne hat der Stadtrat seinen DUSI-Vorschlag unterbreitet, der unter anderem durch Abstimmungen in der Bevölkerung entstanden ist. Das erste Ziel zielt darauf ab, den Zugang und die technologische Nutzung von Information und Kommunikation in der Gemeinde mit 1.762.500,- € zu verbessern. Die Zugänglichkeit und Verbesserung der elektronischen Verwaltung (662.500,- €) und die Umwandlung von Maspalomas in eine „intelligente Stadt“ (1.100.000,- €), wird ebenfalls umgesetzt. Dazu gehört die Installation von kostenlosen WLAN-Punkten an den Stränden, Plätzen und Gemeindeämtern sowie WiFi-Hot Spots an bestimmten stellen der Stadt. Die Entwicklung einer mehrsprachigen App und eines kommunalen Katalogs mit offenen Daten, wird ebenfalls umgesetzt. Die Strassen werden mit einem Sensorennetzwerk ausgestattet um den Strassenverkehr besser zu kontrollieren. Das Iswim-Projekt soll begonnen werden um die Zahl der Badetoten zu verringern.
Das zweite Ziel, mit Kosten von 2.937.500,- EUR, zielt darauf ab, den Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft in allen Sektoren zu begünstigen. Es basiert auf fünf Aktionslinien: städtischer Mobilitätsplan (1.412.500,- €); öffentlicher Verkehr (545.000,- €); Ladestationen für Elektrofahrzeuge (55.000,- €), Energieeffizienz für öffentliche Beleuchtung und touristische Infrastrukturen (825.000,- €) und ein Installationsprojekt für Photovoltaik-Solarmodule auf dem Anexo II Parkgelände (100.000,- €).
Das dritte thematische Ziel des DUSI-SBT-Projekts zielt auf Erhaltung und Umweltschutz sowie auf die Ressourceneffizienz ab. Die drei Aktionslinien in Höhe von 2.937.500,- EUR konzentrieren sich auf die Erhaltung des natürlichen, landschaftlichen und archäologischen Erbes, insbesondere im Bereich der Fataga-Schlucht; die Verbesserung des städtischen Umweltumfelds mit dem Projekt eines grünen Korridors für Fußgänger und Radfahrer am Rande der Maspalomas-Schlucht. Außerdem wird zur Verbesserung des Netzes städtischer Müllsammelstellen ein fünfter Müllsammelplatz eingerichtet.
Das vierte thematische Ziel, das auf 4.127.205,88,- € geschätzt wird, wird sich auf die soziale Eingliederung und die Bekämpfung von Armut und jeglicher Form von Diskriminierung konzentrieren. Dazu werden vier Handlungslinien skizziert: Eingliederung in standardisierte Wohnungen (2.000.000,- €); diskriminierungsfreie soziale Eingliederung (1.112.500,- €); Revitalisierung des öffentlichen Raums durch kulturelle Infrastruktur (389.705,88,- €) und Stärkung des Unternehmertums und der Wettbewerbsfähigkeit von KMU (625.000,- €). Um dieses Ziel zu erreichen, werden sieben Projekte vorgeschlagen. Sie betonen den Aufbau von Sozailwohnungen für Familien; die Schaffung des Zentrums für Marine-Kultur in Castillo del Romeral; die Entwicklung von Programmen zur Förderung der Gleichstellung; die Schaffung eines sozialen Freiwilligenprogramms und einer Zeitbank.

Bildquelle: Ayuntamiento SBT

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