Bergungsarbeiten im Hafen Gran Tarajal sollen Ende August abgeschlossen sein

Bergungsarbeiten im Hafen Gran Tarajal sollen Ende August abgeschlossen sein

Fuertenventura; 24.07.2018 – – Die Bergungsarbeiten der Ende Februar im Sturm “Emma” gesunkenen Lastkähne im Hafen von Gran Tarajal kommen nur zögerlich voran. Mittlerweile sind fünf Monate vergangen und noch immer liegen Lastkähne auf dem Grund des Hafenbeckens. Seit dem 12.07. wurde damit begonnen die Schiffe und das versunkene Equipment, was noch nicht geborgen wurde, mit Diamantsägen in kleinere Teile zu zersägen. Die großen Teile werden dann auf dem Seeweg nach Las Palmas transportiert, wo sie dann verschrottet werden. Man rechnet mit dem Ende der Aufräumarbeiten zum Ende des Monats August (diesen Jahres). Bisher wurden schon 1.920 Tonnen an Maschinen, Fahrzeuge und technischer Anlagen geborgen, die auf den versunkenen Arbeitsschiffen standen. Berufstaucher haben bisher 662 Arbeitsstunden absolviert, verteilt auf 15 Mann. Die Arbeit der Taucher der spanischen Marine ist da noch nicht eingerechnet.
Doch der Schrott alleine war nicht das Problem. Sondern die Treibstoffe und chemische Substanzen, die sich in den Tanks befanden und zum Teil auch ausgelaufen sind, waren ein Problem. 182 Tonnen Treibstoff, 625 Liter diverser Substanzen und 3.230 Liter Farbe mussten abgepumpt werden. 915 Meter schwimmende Ölbarrieren sichern den betroffenen Hafenbereich. Das Einsetzen von Bakterien die sich von Kohlenwasserstoff ernähren, soll auch die letzten Treibstoffe im Wasser vernichten.
Wenn die Bergungsarbeiten abgeschlossen sind, soll der ganze Hafen mit Hafenmole, Passagierterminal und der Fischereibereich komplett saniert werden. Diese Vorhaben war jedoch schon vor dem Untergang der Arbeitsschiffe geplant gewesen.

Bildquelle: diariodeavisos.elespanol com

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