Keine staatliche Werbung auf Medien mit sexuellem Inhalt – Prostitution bekämpfen

Keine staatliche Werbung auf Medien mit sexuellem Inhalt – Prostitution bekämpfen

Kanaren; 09.03.2018 – – Am 07.03. hat das Parlament der Kanaren einstimmig beschlossen, das keine Werbung für staatliche Ämter, Gemeinden und Institutionen in Medien gemacht werden darf, in denen ebenfalls Werbung mit sexuellem Inhalt und Prostitution veröffentlicht wird.
Ebenfalls Teil des Antrags ist es, dass die legale Prostitution bekämpft und ausgelöscht werden soll. Die Abgeordnete der „Nationalen“, Dolores Garcia, meint, die Prostitution mache die Frauen zu einer „Sache“ und verdecke in vielen Fällen den Frauenhandel, Sklaverei und Drogenhandel.
Spanien ist bei dem Besuch von Prostituierten auf Platz 1. 4 von 10 spanischen Männern besuchen Prostituierte und generieren damit 40 Millionen Euro Umsatz im Jahr. Auf den Kanaren schätzt man das rund 2500 Frauen „anschaffen“ gehen. Davon sind 90% Ausländerinnen.
Ein Verbot wird schwierig werden da dann das Geschäft in die Illegalität absackt aber das „älteste Gewerbe der Welt“ damit nicht ausgerottet wird. In Spanien ist das Anbieten als auch die Inanspruchnahme von sexuellen Dienstleistungen legal und nicht weiter gesetzlich geregelt. Eine Änderung dieser liberalen Haltung würde viele Probleme bereits, insbesondere bei der Polizei und Justiz. Am Beispiel der USA kann man sehen wieviele Arbeitsstunden und Personal nur alleine für die Bearbeitung der Anzeigen wegen Prostitution nötig sind, was dem Staat sehr viel Geld kostet. Bei einer legalen Prostitution verdient der Staat kräftig an Steuereinnahmen mit, anstatt Geld für dessen Bekämpfung auszugeben.

Bildquelle: dailysabah com

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