Linke Sanchéz-Regierung lässt mehr Flüchtlinge abschieben als je zuvor

Linke Sanchéz-Regierung lässt mehr Flüchtlinge abschieben als je zuvor

Madrid/Kanaren; 06.11.2018 – – Noch vor fünf Monaten dachte man Spanien wird ein Vorbild für die “Willkommenskultur” der EU werden. Als keiner das Flüchtlingsschiff “Aquarius” mit 630 Flüchtlingen an Bord anlegen lassen wollte, hat sich die neue, linke, sozialistische Regierung bereit erklärt die Afrikaner aufzunehmen. Doch die positive Stimmung ist verflogen. Die naiven Gutmenschen scheinen von der Realität eingeholt worden zu sein. Alleine im Oktober 2018 kamen 10.000 illegale Flüchtlinge an den Küsten Spaniens an. Das war historischer Rekord. Spanien ist damit komplett überfordert. Die Insel Lanzarote hat bereits den humanitären Notstand ausgerufen weil sie die Menschen nicht mehr alleine versorgen kann.
Mittlerweile läßt die linke Regierung mehr Flüchtlinge im Expresstempo abschieben, als die konservative Regierung davor. Binnen drei Monate wurden im Juni, Juli und August 19.000 Menschen zurück in die Maghreb-Staaten geflogen, von wo aus sie die Seereise Richtung Spanien angetreten hatten. In den fünf Monaten davor waren es nur 8.000 abgeschobene Flüchtlinge.
Ein Problem stellen hier die “sin papeles”-Flüchtlinge dar. Also Menschen ohne Ausweispapiere. Diese haben sie vor Ihrer Ankunft ins Spanien vernichtet, um es dem Zielland fast unmöglich zu machen sie wieder zurück zu schicken. Allein eine Million dieser “sin papeles”-Asylanten befinden sich in Spanien. Als sehr kritisch oder unwürdig bezeichnen Menschenrechtsorganisationen die Zustände unter denen die minderjährigen Flüchtlinge leben müssen, die unbegleitet ins Land kamen. 7.000 kamen von ihnen alleine in den letzten zehn Monaten in Spanien an. Der Regierung fehlt es sowohl an Personal als auch an Kapazitäten um sich um die Minderjährigen kümmern zu können.

Abbildung symbolisch.

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