Loro Parque Gruppe muss Kreisverkehr an der GC-500 bezahlen

Loro Parque Gruppe muss Kreisverkehr an der GC-500 bezahlen

Gran Canaria; 27.11.2018 – – Die Staatsanwaltschaft von Las Palmas hat bestätigt, dass die Loro Park Gruppe die Baukosten für den neuen Kreisverkehr, an der GC-500, bezahlen muss. Die Umweltschützer von „Turcón-Ecologistas en Acción“ hatten außerdem Unregelmäßigkeiten beim Bau des Kreisverkehrs festgestellt und diese angezeigt. Im allgemeinen sprechen sich die Umweltschützer nach wie vor gegen den Bau des „Siam Park Gran Canarias“ aus. Sie meinen:“… man verlasse sich auf das lokale Rathaus, um das öffentliche und historische Erbe der Region zu schützen, das letztendlich unser grundlegendes und gesetzliches Ziel ist“. Was also bedeutet, dass die große Freifläche von El Veril, die der Loro Parque Gruppe ohnehin bereits gehört, leer bleiben soll.
Die Loro Park Gruppe hatte bereits im Vorfeld eingeräumt, die Kosten für den Bau des Kreisverkehrs in El Veril übernehmen zu wollen, sofern es eine rechtliche Grundlage dazu gibt. Bisher war man der Ansicht dass die Gemeinde die Kosten zu tragen habe. Mit der Antwort der Staatsanwaltschaft sollte das Problem der Finanzierung geklärt sein.
Der Baubeginn des Wasser Parks soll dann sein, wenn der Kreisverkehr als Zufahrtsstraße fertiggestellt ist. Mittlerweile ziehen sich die Arbeiten an dem Kreisverkehr ermüdend in die Länge und auch die letzte Baugenehmigung für den Wasserpark an sich, wurde vom Rathaus Maspalomas noch nicht ereilt. In dem Falle ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen das Rathaus und dessen Vorsteher, den Bürgermeister Perez, weil das Genehmigungsverfahren viel zu lange dauert und bereits erteilte Genehmigungen widerrufen worden waren. Auch die Regierung von Gran Canaria und die Regierungsverwaltung der Kanarischen Inseln üben Druck auf den Bürgermeister der Gemeinde SBT (Maspalomas) aus, da auch sie das Verhalten des Rathauses als Verzögerungstaktik bezeichnen und es nicht nachvollziehen können. Immerhin hat Wolfgang Kiesslings Loro Parque Gruppe bereits 17 Millionen Euro in das Projekt investiert und möchte weitere 60 Millionen in den Wasserpark direkt, sowie 40 Millionen in einen Hotelneubau auf dem gleichen Gelände, investieren.

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