Qatar Petroleum will ab 2020 nordöstlich der Kanaren Erdöl fördern

Qatar Petroleum will ab 2020 nordöstlich der Kanaren Erdöl fördern

Kanaren/Katar/Marokko; 18.03.2019 – – Qatar Petroleum bestätigte am Donnerstag gegenüber ABC, dass es eine Beteiligung am Tarfaya Little Marine Oil Agreement, dem italienischen Eni-Explorationsprojekt vor den Kanarischen Inseln, an der Küste Marokkos, erworben hat. Ein Teil dieser Operationen wird mit logistischer Unterstützung durch Unternehmen im Hafen von Las Palmas durchgeführt. Saad Sherida Al-Kaabi, CEO von Qatar Petroleum, sagt, dass „dies einen weiteren wichtigen Meilenstein in unserer Roadmap der Partnerschaft mit Eni darstellt und unsere langjährigen hervorragenden Beziehungen zum Königreich Marokko weiter festigt. Das Unternehmen hat auf dem kanarischen Markt spezialisiertes Personal eingestellt. Außerdem arbeitet man mit kanarischen Zulieferern, wie Astican, Hidramar und Zamakona, zusammen, die sich im Bereich des Kohlenwasserstoffsektor auskennen.
Beginn der Ölförderung nordöstlich der Kanaren, an der Küste Marokkos, soll im Jahr 2020 sein. Die marokkanischen Behörden vertrauen darauf, dass es auf den Kanarischen Inseln keine Proteste geben wird.
Qatar Petroleum unterzeichnete bereits 2016 eine Vereinbarung mit Chevron, um in Marokko in tiefen Gewässern nach Öl zu suchen. Beide Unternehmen brachen das Projekt jedoch 2018 ab. Das neue Projekt mit dem Minerölkonzern ENI darf auf einer Explorationsfläche von 23.900 km² nach Erdöl und Erdgas suchen und dies fördern. Die Lagerstätten werden als sehr „ergiebig“ eingeschätzt. Sie liegen entlang der Städte Sidi Ifni, Tan Tan und Tarfaya, also südlich von Agadir und nördlich von El Aaiún. Die Fördergebiete verteilen sich mit 30% auf Qatar Petroleum, 45% ENI und 25% ONHYM. Qatar Petroleum ist aktuell der drittgrößte Mineralölkonzern der Welt.

Abbildung symbolich.
Bildquelle: canariasenred com

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