Rotary Clubs auf Teneriffa mit Goldmedaille ausgezeichnet

Rotary Clubs auf Teneriffa mit Goldmedaille ausgezeichnet

Teneriffa; 12.06.2018 – – Am letzten Freitag erhielten die Rotary-Clubs von Teneriffa die Goldmedaille von Teneriffa für ihr soziales Engagement. Die Begründung dazu lautete sinngemäß, dass diese Clubs die Finanzierung von zahlreichen Projekten mit sozialem Hintergrund organisieren. Der Vorsitzende des Rotary-Distrikts 2201, von Rotary International, Manuel Florián de Tomás, nahm die Auszeichnung vom Inselpräsidenten Carls Alonso entgegen. Der erste Rotary-Club auf Teneriffa wurde am 22.06.1934 gegründet. Während der Franco-Diktatur war der Club verboten, und die Mitglieder trafen sich heimlich. 1976 nahm der Club seine Arbeit wieder auf. Heute existieren auf Teneriffa fünf Rotary-Clubs auf Teneriffa: Santa Cruz (gegründet 1934), Puerto de la Cruz (gegründet 1979), Tenerife Sur (gegründet 1983), La Laguna (gegründet1992) und Tenerife-Ramblas de Santa Cruz.
Rotary International hat als Organisation 1.200.000 Mitglieder, die in rund 35.000 Clubs in 200 Ländern organisiert sind. Gegründet wurde sie von Paul Percy Harris, 1905, in Chicago. Offizielles Ziel dieser Organisation ist der humanitäre Dienst und Problemlösungen in der Gesellschaft.
Kritiker des Rotary-Systems bezweifeln den reinen humanitären Nutzen dieser Organisation. Denn man kann einem Rotary-Club nicht einfach beitreten. Für die Aufnahme eines neuen Mitglieds müssen zwei Bestands-Mitglieder diese Person im Club vorschlagen. Nur wenn es keine Bedenken der anderen Mitglieder gibt, kann die neue Person aufgenommen werden. Somit ist überdurchschnittlich viele Besserverdiener, Unternehmer und Politiker Mitglieder. Eine ähnliche Prozedur hat die “Konkurrenz”, wie etwa der Lions Club und die Freimaurer. Dies verleiht dem Club einen elitären Charakter, vergleichbar mit einem Freizeittreff für Bosse, Politiker und regionalen VIP’s. Viele bekannte Persönlichkeiten sind oder waren nachweislich Mitglieder dieses Clubs und oftmals auch gleichzeitig in einer Loge des Geheimbundes der Freimaurer. Diese Art von Clubs und Logen gelten als heimliche Zusammenkunft von Politiker aller Parteien mit Wirtschaftsbossen und Lobbyisten. Während man sich gegenüber dem Volk, offiziell im Parlament oder den Medien bekämpft, treffen sie sich wöchentlich nach “Feierabend” in ihren Clubs, um angeblich soziale Projekte und Hilfe für Minderbegüterte zu organisieren. Man muss kein Genie sein, um sich dies vorzustellen wie auch andere Themen und wirtschaftliche Aspekte, an Parlamenten und Ausschreibungen vorbei, bei einem Bierchen dort geplant und vergeben werden.

Bildquelle: Cabildo de Tenerife

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