Solidaritätswelle für Familie der deutschen Mordopfer in Adeje

Solidaritätswelle für Familie der deutschen Mordopfer in Adeje

Teneriffa; 26.04.2019 – – Die Großeltern mütterlicherseits, von denen es hieß, dass sie sich auf dem Weg nach Teneriffa gemacht hätten, um den kleinen Jonas abzuholen, können die Reise aus finanziellen Gründen nicht antreten. Sie hätten keine finanziellen Mittel dazu. Das deutsche Konsulat lehnte die Kostenübernahme für die Reise ab. In den sozialen Netzwerken haben Hörer diverser lokaler Radiosender angeboten für die Kosten spenden zu wollen. Eine offizielle Internet-Spendenseite ist bisher aber noch nicht bekannt.
Annelies B. (59), welche in Adeje wohnt und den überlebenden Sohn gefunden hat, half bei der Polizei als Übersetzerin. Angesichts der finanziellen Situation der Großeltern hat auch sie ihre finanzielle Unterstützung zugesagt und würde die Reisekosten der Großeltern sowie die Heimreise des kleinen Jungen bezahlen.
Auch die Regierung von Teneriffa und die Gemeindeverwaltung von Adeje wollen sich an den Reisekosten beteiligen, bzw. sie komplett bezahlen.
Wie sich herausstellte, lockte der mutmaßliche Mörder Thomas R. H. seine Ex-Frau und die beiden Söhne mit einer als „Ostereiersuche“ getarnten Wanderung in die Höhle um sie dort vorsätzlich zu ermorden. Davon gehen jedenfalls die Ermittler aus.

Foto zeigt die Helferin und Anwohnerin Annelies B., die den kleinen Jonas gefunden hat (Bildquelle: Bild)

Lesen Sie hier weiter: Familiendrama auf Teneriffa: Geistlicher aus Heimatgemeinde soll Jonas nach Hause holen

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