Spanische Marine plant amphibische Landemanöver vor Fuerteventura

Spanische Marine plant amphibische Landemanöver vor Fuerteventura

Fuerteventura; 31.10.2018 – – Entgegen erster Dementis steht im Veranstaltungskalender der spanischen Marine eine nationale Übung namens „Gruflex-18“ von 14.-23.11.2018 drinne. Diese soll vor den Küsten von Fuerteventura abgehalten werden. Im September wurde dies noch von der Marine dementiert. Viele Behörden und Institutionen der Insel lehnen das Manöver mit dem Verweis auf den Tourismus ab, da es Urlauber verschrecken könnte. Auch der Umweltschutzaspekt muss berücksichtigt werden, denn bei einem Marinemanöver (NEOTPAON 2002) im Jahr 2002 gab es ein Massensterben von Walen. Obwohl die Marine jeglichen Zusammenhang bestreitet, wurde es wissenschaftlich nachgewiesen das die Sonargeräte der Schiffe die Wale in ihrer Orientierung gestört hatten.

Die Marine erklärte das es bei dem neuen Manöver keinen Einsatz von Sonar oder Unterwasserradar geben wird und sich dadurch keine Meeressäuger gestört fühlen sollten.
Gruflex-18 wird die größte Übung der Armada Hispaniola in diesem Jahr sein. Als Flaggschiff wird der spanische Flugzeugträger „Juan Carlos I“ erwartet. Es ist für amphibische Operationen konzipiert, wobei die Soldaten per Landungsboote und Hubschrauber am Strand abgesetzt werden. Insgesamt werden rund 1.000 Soldaten an den Manövern teilnehmen, darunter auch Streitkräfte aus Italien.
Das Manöver umfasst auch amphibische Landemanöver an drei Stränden der Insel: Matas Blancas, Playa La Solapa und Tarajalejo. Tarajalejo ist der einzige Strand der Insel der mit einer „Blauen Flagge“ für besondere Qualitäten ausgezeichnet wurde. Warum gerade hier eine Kriegsübung abgehalten werden soll, versteht der Bürgermeister von Tuineje, Sergio Lloret (CC), nicht.

Bildquelle: spainweather.com

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