Atlashörnchen auf Fuerteventura eine Gefahr für andere Inseln

Atlashörnchen auf Fuerteventura eine Gefahr für andere Inseln

Fuerteventura; 01.02.2019 – – Im Jahre 1965 kamen die ersten Atlashörnchen (auch als Borstenhörnchen oder Atlantoxerus getulus L. bekannt) als Haustiere auf die Insel und bereits 20 Jahre später haben ihre Nachkommen die gesamte Insel bevölkert. Die niedlichen Tierchen sind eine invasive Art die das heimischen Ökosystem schädigt. Doch anstatt sie nachhaltig auszurotten wurden nur Schilder aufgestellt, mit dem Hinweis: „Bitte nicht füttern“. Angesichts der Tatsache dass die Tiere von Natur aus handzahm sind, fällt das vielen Menschen schwer sie nicht zu füttern. Forscher des Instituts für Naturprodukte und Agarbiologie (IPNA) sind alarmiert, denn die Tiere könnten sich über die unkontrollierten Fährverbindungen auch auf andere Inseln ausbreiten. Sie fordern restriktive Kontrollmaßnahmen wie sie in Australien, Neuseeland oder Hawaii angewandt werden.

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