Eklatanter Mangel an Physiotherapeuten auf den Kanaren

Eklatanter Mangel an Physiotherapeuten auf den Kanaren

Kanaren; 30.01.2019 – – Laut einer Studie von SATSE gibt es auf den Kanaren einen eklatanten Mangel an Physiotherapeuten für das öffentliche Gesundheitssystem. Auf 1.000 Einwohner kommen nur 0,08 Physiotherapeuten. Ähnlich schlecht ist die Versorgung in den Provinzen Aragón, Extremadura und La Rioja. Die meisten Physiotherapeuten arbeiten in den Provinzen Kantabrien (0,3), Castilla-La Mancha und Castilla y León mit jeweils 0,2 Therapeuten auf 1.000 Einwohner.
SATSE gibt an, dass Spanien „Lichtjahre“ des von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Verhältnisses von einem Physiotherapeuten pro 1.000 Einwohner, entfernt ist. Denn im Durchschnitt kommen auf 1.000 Einwohner nur 0,1 (statt der geforderten 1,0) Physiotherapeuten, was einer Gesamtzahl von 5.052 Physiotherapeuten entspricht.
Im Sektor der privat finanzierten Gesundheit sieht die Lage schon besser aus. Dort wird die geforderte 1 pro 1.000 mit 0,9 fast erreicht. In Madrid arbeiten die meisten Physiotherapeuten für Privatpatienten, mit einem Schnitt von 1,3 auf 1.000 Einwohner.
Hier zeigt sich, dass Menschen mit privater Gesundheitsvorsorge eine bessere und schnellere Behandlung erhalten, als staatlich Pflichtversicherte.

Abbildung symbolisch.

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