Eltern aus Telde wegen Missbrauchs ihrer Kinder zu Haftstrafen verurteilt

Eltern aus Telde wegen Missbrauchs ihrer Kinder zu Haftstrafen verurteilt

Gran Canaria; 22.02.2019 – – Zwei Mädchen, welche aus Osteuropa im Alter von sechs und sieben Jahren adoptiert wurden, sagten im Prozess im Gericht von Las Palmas gegen ihre Adoptiveltern aus. Die Kinder wurden fortlaufend erniedrigt sowie körperlich und seelisch von den Angeklagten gequält. Aufgrund mangelhafter Hygiene wurden sie auch in der Schule von Mitschülern gemobbt, da sie übel rochen und schmutzige Kleidung trugen.
Die Staatsanwaltschaft verlas eine Reihe von Horrortaten die den Adoptiveltern vorgeworfen wurden und die die Kinder permanent als Dauerzustand erleiden mussten:
Notdurft im Eimer verrichten, Fesselungen mit Ketten im Badezimmer, schlafen auf dem Fußboden oder bei den Katzen, tägliches Duschen mit kaltem Wasser im Garten, grundlegender Mangel an Hygiene, anschreien und verbale Beleidigungen aller Art vom ersten Tag an, waschen der Kleidung per Hand durch die Mädchen.
Außerdem kam es zu sexuellen Übergriffen durch den Adoptivvater, wie Küsse auf dem Mund und Berührungen an den Genitalien.
Die beiden Angeklagten aus der Gemeinde Telde widersprachen den Vorwürfen, doch das half ihnen nichts.
Der Richter verurteilte den Vater zu sechs Jahren Gefängnis wegen fortgesetzten Missbrauchs und fortgesetzten sexuellen Missbrauchs sowie die Mutter zu 1,5 Jahre Haft, da sich sich an den Taten beteiligte und die Kinder nicht schützte.

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