
Flüchtlingsboot aus Afrika mit 13,5 Kg Haschisch erreicht Lanzarote
Der Schmuggeln von Menschen und Drogen mittels kleinen motorisierten Holz- oder Schlauchbooten ist ein einträgliches Geschäft für Kriminelle. Am 29.10.2017 wurde 130 Seemeilen südwestlich von Gran Canaria ein Boot mit 50 Menschen von der marokkanischen Küstenwache angehalten und zurück nach Marokko gebracht.
Auf Lanzarote, in der Gemeinde Yaiza, erreichten 9 Personen aus Afrika (6 Männer und 3 Frauen) mit einer kleinen Patera (Fischerboot aus Holz) die Südwestspitze der Insel und hatten dabei 13,5 Kg Haschisch dabei. Die Drogen waren in Plastikfässer versteckt.
5 Personen wurden durch die Policia Local, und 4 weitere durch die Guardia Civil festgenommen werden.
Ob die “Auswanderer” sich wohl mutmaßlich mit dem Verkauf der mitgebrachten Drogen ihre Einwanderung finanzieren wollten oder sie diese bei der Landung an örtliche Kontaktleute hätten übergeben sollen, ist offen.

Bild: Ayuntamiento Yaiza