UPDATE: Kindergarten-Besitzerin weist alle Vorwürfe der Kindesmisshandlung zurück

UPDATE: Kindergarten-Besitzerin weist alle Vorwürfe der Kindesmisshandlung zurück

Gran Canaria; 30.11.2018 – – Maria del Carmen Ojeda Morena, Besitzerin des bilingualen Kindergartens „Los Soles de Casas Nuevas“, weist die Misshandlungsvorwürfe gegen einer ihrer Mitarbeiterinnen komplett zurück. Die beschuldigte Person, welche seit Eröffnung des Kindergartens vor zwei Jahren, dort arbeitet, wurde nach 24 Stunden Polizeigewahrsam ohne Anklageerhebung wieder auf freien Fuß gesetzt. Die anderen Mitarbeiter wurden auch verhört. Woher das Kind, welches Auslöser für die Ermittlungen war, die Prellungen hat, ist unklar. Die auf einem Video gezeigten Szenen liessen sich auch anders interpretieren. So wurde ein unbekleidetes Kind nicht aus Strafe entkleidet sondern es wurde umgezogen weil es seine Kleidung vollgebrochen hatte. Es wartete nackt auf Ersatzkleidung.
Die Besitzerin sieht den Ruf ihres Kindergartens als „schwer beschädigt“ an. Dabei hat der Kindergarten erst vor zwei Jahren eröffnet. Sie versicherte auch, dass, so wie gesetzlich vorgeschrieben, nur ausgebildetes Personal als Erzieher(innen) bei ihr arbeiten.


UPDATE: 30.11.2018; 11:30 Uhr – – Soeben wurde bekannt, dass die beschuldigte Kindergärtnerin von der Eigentümerin des Kindergartens gekündigt wurde. Diese wurde zwar ohne Kaution wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen, dennoch läuft eine Ermittlung wegen Körperverletzung und fortgesetzter Körperverletzung an Kindern gegen die Beschuldigte.
Mittlerweile liegen auch fünf Anzeigen gegen die Eigentümerin des Kindergartens vor, da sie die Aufsicht über das Personal hat und von den vorgeworfenen Vorgängen hätte wissen müssen.
Der im Verfahren involvierte „Oberste Gerichtshof“ (TSJC) hat bestätigt, dass die der Policia Nacional zugespielten Videobänder „Substanz“ haben und der Hauptbeweis gegen die Beschuldigte ist.
Andersrum konnte der Gerichtsmediziner, welche die Prellungen am Arm des Kindes untersuchte, keinen Bezug zur beschuldigten Erzieherin oder deren fragwürdigen Umgang herstellen. Woher das Kleinkind die Wundmerkmale hat, bleibt weiterhin unklar. Diese Wunden waren der Auslöser für die Medienberichte über den zweisprachigen Kindergarten, welche in den sozialen Netzwerken ihren Anfang nahmen.

Bildquelle: Google Maps

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