UPDATE: Privatflugzeug mit 388 kg Kokain auf Fuerteventura gelandet

UPDATE: Privatflugzeug mit 388 kg Kokain auf Fuerteventura gelandet

Fuerteventura; 28.03.2019 – – Am Mittwoch landete auf dem Flughafen von Fuerteventura ein privates Kleinflugzeug. Als die Guardia Civil die Unterlagen vom Piloten der Maschine routinemäßig prüfen wollte, war kein Mensch mehr im oder am Flugzeug. Der Kontakt zur Crew war nach der Landung von Seiten der Piloten abgebrochen worden. Stattdessen fanden die Beamten im Flugzeug 388 kg Kokain. Die Ermittlungen wurden zur Geheimsache erklärt. Jetzt müssen die Behörden herausfinden wer der Eigentümer, Absender und möglicher Empfänger der weissen Fracht ist, bzw. sein sollte.


UPDATE: 29.03.2019 – – Die Menge des gefundenen Kokains wurde von den Ermittlern auf 388 kg (vorher waren 400kg genannt worden) korrigiert. Das Flugzeug vom Typ PC-12/45 flog bereits mehrfach von und zu den Kanaren. Dies ergaben Internetrecherchen auf Portale von sogenannter „Planespotter“, welche als Hobby Flugzeuge in der Nähe von Flughäfen fotografieren. Auf der Maschine mit der Kennung EC-JXM befindet sich ein Logo einer Firma aus Toledo, welche auf dem Flugplatz Casarrubios del Monte ihren Sitz hat.


UPDATE: 30.03.2019 – – Die Behörden gaben weitere Einzelheiten bekannt: So wurden die beiden Piloten nach der Landung von der Guardia Civil kontrolliert. Eine Kontrolle der Maschine selbst sollte erst am Folgetag stattfinden. Die Piloten hatten Zimmer in einem Hotel in Caleda de Fuste gebucht und durften dort einchecken da zu dem Zeitpunkt kein Grund für eine Festnahme vorlag. Als am Folgetag das im Flugzeug versteckte Kokain entdeckt wurde, waren die beiden Männer bereits aus dem Hotel verschwunden. Sie sollen sich mit falschen Identitäten ein Boot gemietet haben mit dem sie nach Lanzarote gefahren sind. Auf den Passagierlisten der Fähren und Flughäfen tauchten ihre Namen nicht auf, womit davon auszugehen ist dass sich die Piloten auf Fuerteventura oder Lanzarote verstecken oder mit einem privaten Boot sich nach Afrika oder europäisches Festland absetzen wollen.
Die Flugroute der Maschine, welche eine Reichweite von 3400km hat, führte von Brasilien, mit Tankstopp in einem westafrikanischem Land, nach Fuerteventura. Von dort sollte die Maschine weiter Richtung Europa fliegen. Auf Fuerteventura war nur ein Tankstopp mit Übernachtung vorgesehen. Das an Bord befindliche Kokain war offenbar nicht für den kanarischen Markt gedacht.


UPDATE: 08.04.2019 – – Eine Person, die als Passagier in dem Kokain-Flugzeug gesessen haben soll, wurde auf Lanzarote verhaftet. Die Ermittler gehen davon aus dass die beiden flüchtigen Piloten sich immernoch auf Lanzarote befinden. Nach ihnen wird weiterhin gefahndet.

Bildquelle: RTVC

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