Millionen Euros gewaschen – kriminelle Organisation auf Teneriffa ausgehoben

Millionen Euros gewaschen – kriminelle Organisation auf Teneriffa ausgehoben

Teneriffa; 25.06.2018 – – Am 23.06. berichteten wir über die Verhaftung des ehemaligen russischen Politikers und Geschäftsmanns Vladimir Khmel, auf Teneriffa. Im Zuge der seit 2015 gegen ihn, von EUROPOL eingeleiteten, laufenden Ermittlungen mit dem Namen „Operation Dromedar“, kam es nun zu mehreren Durchsuchungen und Beschlagnahmung von Computern, Mobiltelefonen, Akten, Speichermedien, Bargeld, Luxusgegenstände, Wertpapiere, 99.000,- Euro Bargeld, Luxus-Fahrzeuge, Yachten und 16 Immobilien. Ebenfalls gab es Razzien in Barcelona und in Paris, wo mit dem gewaschenen Geld ebenfalls Immobilien gekauft wurden.
Es bestand ein Netzwerk aus vielen Firmen die nur dem Ziel der gewerbsmäßigen Geldwäscherei dienten. Daran war auch eine Anwaltskanzlei und der Direktor einer Bank beteiligt. Der Hauptbeschuldigte, Viktor Khmel, war mal Regionalpolitiker in Russland und floh 2006 nach Teneriffa, als die russischen Behörden gegen ihn wegen Steuerhinterziehung, Korruption, Zollvergehen und illegalen Handel mit chinesischen Waffen Ermittlungen einleiteten. Das Geld, ein zweistelliger Millionenbetrag, das er auf den Kanaren investierte und gewaschen hat, stammte aus seinen kriminellen Aktivitäten in Russland. In dem sogenannten Datenskandal um die „Panama Papers“, tauchte sein Name als Eigentümer von Briefkastenfirmen in Panama und den Britischen Jungferninseln auf. Die Beschuldigten werden in Spanien wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung, Geldwäsche und Steuervergehen angeklagt.

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