Ryanair droht mit Schließung der Stützpunkte auf Gran Canaria und Teneriffa

Ryanair droht mit Schließung der Stützpunkte auf Gran Canaria und Teneriffa

Dublin/Kanaren; 06.01.2018 – – Im Streit um die bevorstehenden Streiks des Kabinenpersonals fährt Ryanair eine schwere Drohkulisse auf: Die Billig-Fluggesellschaft droht damit die Ryanair-Stützpunkte auf Teneriffa und Gran Canaria dauerhaft zu schließen. Von der Gewerkschaft USO wurde diese Drohung auf schärfste kritisiert, schließlich träfe das hunderte Angestellte auf den Kanarischen Inseln. Anstatt die im Herbst 2018 ausgehandelten Verträge für bessere Arbeitsbedingungen zu unterschreiben, droht Ryanair den Mitarbeitern auf den Kanaren mit Kündigung.
Ryanair bekommt von der EU und der Regierung der Kanaren Fördermittel für den Unterhalt der beiden Stützpunkte auf den Flughäfen von Gran Canaria und Teneriffa. Für Ryanair sind die Flüge zu den Kanaren sehr gewinnträchtig. 25% des Jahresumsatzes verdient Ryanair mit Flüge von und nach Spanien. Den Flugverkehr zwischen den Kanarischen Inseln und dem europäischen Festland einzustellen, wäre für ein Ryanair selbst mit hohen Umsatzeinbußen verbunden. Dies kann weder im Interesse des Unternehmens noch der Regierungen, Gewerkschaften oder der Fluggäste sein.
Sollte es zu keiner Einigung kommen will das spanische Kabinenpersonal am 8., 10. und 13. Januar 2019 streiken.

Bildquelle: Ryanair

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