1.851 Flüchtlinge starben 2020 auf der kanarischen Route

1.851 Flüchtlinge starben 2020 auf der kanarischen Route

04.01.2021; Kanaren – Insgesamt 2.170 Migranten sind in diesem Jahr bisher auf den Zufahrtsrouten nach Spanien bei 88 Schiffbrüchen ums Leben gekommen, mehr als doppelt so viele (143 % mehr) wie im Jahr 2019, als es 893 Todesopfer gab. Auf der kanarischen Route sind laut einem Bericht von Caminando Fronteras 1.851 Migranten in 45 Schiffbrüchen ums Leben gekommen. Darüber hinaus geht aus den Daten hervor, dass von den Toten 2.082 Menschen vermisst und nur 88 Leichen geborgen wurden. Auf der kanarischen Route wird laut der NGO nicht in dem Maße reagiert, wie es sein sollte, da es Verspätungen von 6 oder 7 Stunden gibt, welche zu vermeidbaren Tragödien führen. Laut der Sprecherin von Caminando Fronteras sind „In vielen Cayucos die Hälfte 15- bis 17-Jährige“. Nach einer „Katastrophe“ wie auf den diesjährigen Migrationsrouten hat Helena Maleno die Regierung aufgefordert, die Mittel zu stärken, damit es nicht so viele Tote gibt und mit den übrigen Staaten nicht nur für Grenzkontrollen, sondern auch für die „Verteidigung von Leben auf See“ zusammenzuarbeiten.

Bildquelle: Canarias 7

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