UPDATE: Töte ein hochdekorierter Soldat in La Orotava seine Frau, zwei Kinder und den Hund?

UPDATE: Töte ein hochdekorierter Soldat in La Orotava seine Frau, zwei Kinder und den Hund?

Teneriffa; 16.07.2018 – – Heute, gegen 12:30 Uhr, wurden vier Personen einer Familie in La Orotava, Calle Cruz de los Martillos 30, tot zu Hause aufgefunden. Dabei handelt er sich um einen Mann (43 oder 45 Jahre alt), eine Frau (32), ein drei Jahre altes und ein 5 Jahre altes Mädchen. Das Gebiet ist weiträumig abgesperrt. Bisher liegen keine Informationen zur Todesursache vor. Die Polizei ermittelt aktuelle in alle Richtungen. Gegen 15:30 Uhr wurden die Leichen aus dem Haus geholt und zur Rechtsmedizin gebracht.


UPDATE: 17.07.2018 – 01:00 – – Während die toten Kinder und die tote Mutter keine Spuren äußerlicher Gewalt aufweisen, wurde der Vater an einem Seil erhängt aufgefunden. Die Ehefrau, die beiden Töchter und das Haustier lagen in einem Raum im Haus. Anzeichen von Gewalt oder Probleme innerhalb der Familie hat es nach außen hin nicht gegeben. Ein gefundener, handschriftlich beschriebener Zettel, der als Abschiedsbrief gedeutet wird, wird noch ausgewertet. Mutmaßlich erweckt die Auffindesituation aller getöteten Familienmitglieder das Bild eines so genannten “erweiterten Suizides”. Ob sich diese Annahme bestätigt oder die Situation nur den Anschein wahren und einen vierfachen Mord vertuschen soll, werden die weiteren Ermittlungen zeigen.
Die Familie war noch am Abend zu vor auf einer Familienfeier gewesen. Die Familie der toten Ehefrau lebt im Nachbarhaus und muss von Psychologen des kanarischen Notdienstes betreut werden.
Der erhängte Vater war Soldat in einem Regiment auf Teneriffa. Er war ab 2007 in Afghanistan als Feldwebel im Einsatz und erhielt 2009 die höchste militärische Auszeichnung Spaniens – das Militärverdienstkreuz “Cross to Military Merit” – die man in Friedenszeiten erhalten kann.
Für diese Ehrung muss der Ausgezeichnete sich in einer realen Kampfhandlung bewährt und durch besonderer Führung hervorgetan haben.
Viele Armee-Veteranen haben nach ihrer Rückkehr von einem Auslandseinsatz mit einer posttraumatischen Belastungsstörung zu kämpfen. Oftmals führt diese psychische Erkrankung in Depressionen und endet im Selbstmord.
Weitere Ermittlungsergebnisse wird die Guardia Civil zu gegebener Zeit veröffentlichen.


UPDATE: 17.07.2018 – 14:40 – – Die toten Kinder wurden ersten Erkenntnissen der Rechtsmedizin offenbar vergiftet. Die Mutter hat Würgemale am Hals und ist mutmaßlich erwürgt worden. Der Vater, ein Soldat der spanischen Armee, ist durch Strangulation mittels Erhängen gestorben. Die Morde geschahen nach dem Besuch einer Familienfeier in der Nacht von Sonntag zu Montag. Einen Schusswaffengebrauch als Todesursache können die Ermittler ausschließen. Eine gefundener, handschriftlich verfasster Brief, wird noch ausgewertet, da er man noch nicht weiss wer ihn geschrieben hat und in welchem Zusammenhang er mit der Tat stehen kann.


UPDATE: 17.07.2018 – 23:40 – – Die gefunden Notiz stammte vom Großvater und steht nicht im Zusammenhang mit den Morden.
Unterdessen haben die Ermittler bestätigt, dass der erhängte Ehemann und Vater, die Mutter erwürgt haben soll. Demnach handelt es sich bei dieser Tragödie um einen erweiterten Suizid. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Ermordung der Frau, der Kinder und des Hundes durch den Vater und Ehemann, der sich anschließend selbst erhängt hat. Über die Hintergründe der Tat gibt es noch keine Anhaltspunkte. Es gab laut Zeugen und Nachbarn keine Anzeichen einer unglücklichen Beziehung und nicht für häusliche oder sexuell spezifische Gewalt. Die Familie und galt als freundlich und beliebt.


Neue Erkenntnisse zu dem Fall finden Sie hier.

Bildquelle: diariodeavisos.elespanol.com

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