Kanarisches Gastgewerbe will Sammelklage wegen fehlender Direkthilfen

Kanarisches Gastgewerbe will Sammelklage wegen fehlender Direkthilfen

26.12.2020; Spanien – Die spanische Regierung hat mit einer Klagewelle aus der Gastronomie und Hotellerie zu rechnen, da sie, obwohl dieser Sektor mit am schwersten getroffen ist, keine direkten Hilfen erhalten. Die Verbände aus der Branche werfen der Staatsgewalt Ungerechtigkeit vor, denn die Automobilbranche sowie Fluggesellschaften erhalten direkte Unterstützung. Der Verband Hostelería de España fordert eine Finanzhilfe von mindestens 8,5 Milliarden Euro und rechtfertigt dieses mit einem Umsatzrückgang von 50 % und mit den 300.000 Unternehmen, die bereits aufgeben mussten oder kurz davor stehen. Des Weiteren werden die Sicherheitsmaßnahmen kritisiert und als willkürlich bezeichnet, denn nur 3 % der Neuinfektionen wurden in der Gastronomie oder Hotellerie festgestellt und dadurch ergäbe sich keine Rechtfertigung für die Schließungen. Derzeit wird bereits daran gearbeitet, das Betroffene mithilfe von Anwaltskanzleien Sammelklagen gegen die Zentralregierung und die jeweilige autonome Region einreichen können.

Bildquelle: Symbolbild

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